Übung: Reiten von Übergängen

 

Jeden Tag reiten wir Übergänge zwischen den Gangarten. Wie kann die Qualität der Übergänge verbessert werden? Hier zwei Übungsanleitungen für das Reiten von Übergängen auf gebogenen und geraden Linien.

 

Übergänge auf dem Zirkel:

Zu Beginn sollen die Übergänge an einer beliebigen Stelle des Zirkels geritten werden. Später werden die Übergänge innerhalb der Stangengasse geritten. Ziel ist es die Übergänge nach und nach punktgenau an den Pylonen durchzuführen. 
Vor jedem Übergang richtet sich der Reiter auf um sein Pferd auf das folgende Signal für den Wechsel der Gangart vorzubereiten. Die Qualität der Übergänge ist wichtiger als ihre Quantität. Die Übung wird auf beiden Händen geritten.

Ziele:
-Sensibilisierung auf feine Hilfengebung für das Wechseln der Gangart
-harmonische und punktgenaue Übergänge reiten können
-Durchlässigkeit des Pferdes erhöhen
-Förderung von Losgelassenheit
-Förderung der Nachgiebigkeit
-Reiten von Übergängen auf einer gebogenen Linie

 

Fehler und Korrekturen:
-Das Pferd verliert während des Übergangs seinen Takt: Beim Reiten des Übergangs die Kruppe hereinschieben oder den Übergang durch das Reiten einer Volte erleichtern.
-Das Pferd geht zu wenig vorwärts / reagiert nicht schnell genug auf treibende Hilfen: Bewusste Sensibilisierung auf die Hilfengebung durch Optimierung des Timings. Oder: Verlängerung der Distanzen zwischen den Übergängen.

 

Variationen:
-schwerere Übergänge (,,doppelte Übergänge’’)
-Übergänge innerhalb einer Gangart
-Verringerung der Distanz zwischen den Übergängen bis zum einfachen Galoppwechsel (aus dem Zirkel wechseln).

 

Übergänge auf der Geraden:

Zu Beginn sollen die Übergänge an einer beliebigen Stelle der Geraden geritten werden. Später werden die Übergänge innerhalb der Stangengasse geritten. Ziel ist es die Übergänge nach und nach punktgenau an den Pylonen durchzuführen. 
Vor jedem Übergang richtet sich der Reiter auf um sein Pferd auf das folgende Signal für den Wechsel der Gangart vorzubereiten. Die Qualität der Übergänge ist wichtiger als ihre Quantität. Die Übung wird auf beiden Händen geritten.

 

Ziele:
-Sensibilisierung auf feine Hilfengebung für das Wechseln der Gangart
-harmonische und punktgenaue Übergänge reiten können
-Durchlässigkeit des Pferdes erhöhen
-Förderung von Losgelassenheit
-Förderung der Nachgiebigkeit
-Reiten von Übergängen auf einer Geraden

 

Fehler und Korrekturen:
-Das Pferd verliert während des Übergangs seinen Takt: Beim Reiten des Übergangs die Kruppe hereinschieben oder den Übergang durch das Reiten einer Volte erleichtern.
-Das Pferd geht zu wenig vorwärts / reagiert nicht schnell genug auf treibende Hilfen: Bewusste Sensibilisierung auf die Hilfengebung durch Optimierung des Timings. Oder: Verlängerung der Distanzen zwischen den Übergängen.

-Das Pferd schwankt auf der Geraden: Mehr Einrahmung durch Reiterhilfen, gegebenenfalls nochmals lösen und gymnastizieren mithilfe vieler gebogener Linien in Innen- und Außenstellung. Möchte man das Pferd direkt auf der Geraden korrigieren und ,,Einspuren’’ so muss stets die Vorhand auf die Spur der Hinterhand verschoben werden!

 

Variationen:
-Schwerere Übergänge (,,doppelte Übergänge)
-Übergänge innerhalb einer Gangart
-Verringerung der Distanz zwischen den Übergängen bis 
 zum einfachen Galoppwechsel (durch die Länge der 
 Bahn wechseln).

 

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